Die Geschichte der Versicherung
Warum gibt es überhaupt Versicherung? Welchen Sinn erfüllt Sie?
Die Angst vor der Existenzvernichtung und der große Wunsch nach Sicherheit haben die Menschen dazu gebracht, sich Gedanken über Schutzmöglichkeiten vor den Folgen von Katastrophen zu machen.
Seefahrer schlossen sich zu Gemeinschaften zusammen, um ihre Schiffe und die transportierte Ware gemeinsam zu ersetzten. Für einen alleine hätte der finanzielle Verlust den Ruin bedeutet.
Bauern schlossen sich zusammen (in Genossenschaften), um bei Unwettern wie Hagel, Stürme, usw. gemeinsam vorzusorgen. Wenn es in einem Gebiet gehagelt hat, haben die Bauern, welche noch gute Ernten erzielen konnten, den anderen Bauern, die vom Unwetter getroffen waren, finanzielle Unterstützung gewährt und so einen gewissen Ausgleich geschaffen. Die Devise dieser Zusammenschlüsse lautete: "Einer für alle, alle für einen".
Der erste Nachweis für eine versicherungsähnliche Bestimmung findet sich bereits 1700 v.Chr. in Babylon.
Den ersten Versicherungsvertrag findet man im Jahre 1367 in Genua (Seetransport).
Die erste echte Versicherungssparte, die entstand Anfang des 15. Jahrhunderts und die Lebensversicherung etwa Ende des 17. Jahrhunderts. Die anderen Versicherungszweige entwickelten sich erst ab dem 19. Jahrhundert genauso wie die ersten Versicherungsunternehmen.
Neben den üblichen Versicherungsgesellschaften, die alle gängigen Sparten und Risken abdecken gibt es auch noch spezielle Einrichtungen, die ausgefallene und schwer zu kalkulierende Risken zeichnen und abdecken. Die wohl bekannteste Einrichtung dieser Art ist der in England beheimatete Versicherungsmarkt Lloyd's.
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